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Aktivitäten 2018

 

Entsorgung von Bahnschwellen

Ausgediente Eisenbahnschwellen dienten lange Zeit als preisgünstig erworbene Baumaterialien, die in Kleingärten als Stützmauern, freistehende Sichtschutzwände, Sitzgelegenheiten und ähnliches verwendet wurden. Die Holzschwellen sind durch die Imprägnierungsmittel und durch Rückstände aus dem Bahnbetrieb eine Gefahr für Gesundheit und Umwelt, weshalb sie für die Verwendung in Kleingärten nicht geeignet und gemäss Kleingartenordnung der Stadt Zürich (KGO) verboten sind.

In den Kleingartenarealen der Stadt Zürich gibt es schätzungsweise 5'000 - 6'000 Eisenbahnschwellen. Die Ortsvereine sind angehalten, alle mit verhältnismässigem Aufwand entfernbaren Eisenbahnschwellen (ausser grössere Hangverbauungen) aus der jeweiligen Gartenparzelle zu entfernen und korrekt zu entsorgen.

Die Stiftung bezweckt den Schutz der natürlichen Ressourcen in Kleingärten vor Beeinträchtigungen. Dementsprechend unterstützt sie die Entfernung von Problemstoffen.

Die Bodenschutzstiftung zahlt den Familiengartenvereinen Fr. 50.-- pro 100 kg an die fachgerecht entsorgten Bahnschwellen. 

Vorgehen zur Entsorgung von Bahnschwellen

Nährstoffanalysen in Familiengärten der Stadt Zürich

Die Bodenschutzstiftung kümmert sich um die nachhaltige Sicherung der Bodenfruchtbarkeit in den Kleingärten der Stadt Zürich. Ein wichtiger Schritt ist dabei die standortgerechte und massvolle Düngung der Gärten auf der Grundlage von Kompost und organischen Düngern. In diesem Zusammenhang ermöglicht die Bodenschutzstiftung den Gärtnerinnen  und Gärtner, den Nährstoffgehalt ihres Bodens untersuchen zu lassen. Darauf aufbauend erhalten Sie eine an ihren Boden angepasste Düngeberatung. 

Wann sind Bodenanalysen empfohlen?
Empfohlen werden Nährstoffanalysen besonders in folgenden Fällen:

  • Neupächter
  • Besonderes Interesse von Seiten des Pächters
  • Verdacht auf Überdüngung

Interessierte Pächter wenden sich bitte an ihren Familiengartenverein.
Die Formular finden Sie hier.

Die Stiftung hat zudem an der Sitzung vom 11. August 2016 entschieden, einen Unkostenbeitrag an die Abwicklung der Nährstoffanalysen zu leisten. Ab 10 Nährstoffanalysen erhalten die Vereine Fr. 10.-- pro Analyse. Die Vereine stellen dazu einmal jährlich Rechnung über den Gesamtbetrag. 

Beitrag an Kurse der Bioterra

Weiterhin unterstützt die Bodenschutzstiftung die Teilnahme an den Kursen der Bioterra "Biogarten - Schritt für Schritt" mit einem Teilnehmerbetrag von Fr. 25.--.

Kompostierkurs 

Die Bodenschutzstiftung finanziert von den Ortsvereinen organisierte Kompostierkurse. An der Sitzung vom 10. August 2017 hat die Stiftung entschieden, vereinsinterne Leiter/innen für Kompostierkurse welche nicht auf der Liste sind, ebenfalls zu finanzieren.

  • Kursleiter/in stammt aus der Liste der Bodenschutzstiftung
  • Vereinsinterne Leiter/innen
  • Teilnahme von mind. 10 Personen

Positivliste

Ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Gartenböden ist die Verminderung oder besser die Verhinderung vom Eintrag von chemisch-synthetischen Pflanzenbehandlungsmitteln. Diese Produkte haben negative Auswirkungen auf die Bodenqualität. Vielfach ist gar nicht bekannt, was diese Substanzen im Boden anrichten. Oft werden negative Auswirkungen erst Jahre später entdeckt.

Aus diesem Grund soll in den Kleingärten der Stadt Zürich naturnah und nach den Grundsätzen des biologischen Landbaus gegärtnert werden. Leider werden immer noch verbotene Mittel eingesetzt, sei dies aus Gewohnheit oder aus Unwissenheit.

 

Grün Stadt Zürich setzt hier einen Schwerpunkt. In den nächsten Jahren die Verwendung von biokonformen Mitteln gefördert. Zentrales Element dafür ist die Entwicklung einer Positivliste. Diese Liste enthält eine auf Hobbygärtner zugeschnittene Auswahl von in der Schweiz zugelassenen Mitteln.

 

Die Bodenschutzstiftung begrüsst diese Initiative. Der Stiftungsrat hat deshalb das Finanzierungsgesuch von Grün Stadt Zürich angenommen und leistet einen namhaften Beitrag an die Erstellung dieser Liste.

 

Die Positivliste hat Grün Stadt Zürich zusammen mit dem Forschungsinstitut für Biolandbau (FiBL) entwickelt. Zusätzlich wurde eine Broschüre erstellt mit kurzen und einprägsamen Informationen zum biologischen Gärtnern. Wie bei unserer Gesundheit gilt auch im Bioanbau: Priorität haben gesunde Böden und vitale Pflanzen. Behandlungsmittel sollen nur im Notfall eingesetzt werden.

 

 

 

 

Bodenschutzstiftung Stadt Zürich
c/o Grün Stadt Zürich
Beatenplatz 2
8001 Zürich

Tel.  +41 44 412 46 89
info(at)bodenschutzstiftung.ch